Derzeit ist Geschichte in Spielen ein statisches Konstrukt, ausgedacht vom Entwickler, der sich auch überlegt wie der Spieler eine tolle Erfahrung mit der Geschichte und dem Spiel haben kann. Dazu überlegt er sich, wie er entweder das Spiel um die Geschichte baut oder die Geschichte um das Spiel. Die Kompromissbereitschaft bei diesem Prozess sollte erkennbar sein, die Arbeit um dem Spieler Abweichungen der Geschichte erlebbar zu machen, sollte auch nachvollziehbar sein. Geschichte für Spiele auszudenken heißt auch immer Eventualitäten zu bedenken.
Wie aber lässt sich Storytelling dynamisch gestalten? Wie lässt sich eine nicht statische Geschichte erzählen? Um das zu realisieren darf man natürlich nicht die Geschichte definieren und den Spieler dann abspielen lassen. Man muss den Spieler voll in die Storygestaltung miteinbeziehen.
Wenn man den Spieler einbeziehen will, muss man seine Entscheidungen im Spiel genau betrachten. Und seinen Entscheidungen Gewichtung geben. Trifft der Spieler Entscheidungen, haben sie Konsequenzen. Ein trivialer Satz, der allerdings viel Gewicht hat.
Entscheidungen haben Konsequenzen. Aber wie lässt sich daraus eine Geschichte machen?