Pandemie - Brettspiel

Von Markus am 3. Juni 2010 in Spiele

Zuerstmal Ja, wir datteln nicht nur auf Konsolen oder Computer, sondern auch richtig Oldschool. Diesmal: Pandemie, ein lustiges Brettspiel von Matt Leacock. Um was geht’s? Im Spiel müssen die vier Spieler weltweit ausbrechende Seuchen bekämpfen, das geschieht über verschiedene Rollen und Aktionen. Das Schöne am Spiel ist, es ist ein kooperatives Brettspiel.

Pandemie2

Der Feind ist das Spiel selbst, in jeder Runde breiten sich automatisch neue Krankheiten auf der Weltkarte aus und die Spieler haben alle Hände voll zu tun. Zugegeben, der Einstieg ist nicht leicht und irgendwas sagt mir, wir haben die Hälfte der Regeln missachtet, aber trotzdem war es lustig. Sobald die Spieler die Regeln und Taktiken besser im Kopf haben, steigt der Spaßfaktor aber noch mehr, denke ich.

Was ist so faszinierend? Die Tatsache, dass alle Spieler jederzeit ihre Schritte absprechen dürfen und trotzdem verlieren können. Das Spiel, als Gegenspieler, besitzt eine wunderbare Eigendynamik, welche für Kommunikation sorgt. Nach jeder Runde muss neu ausgehandelt werden wie man weiter vorgeht. Man merkt schnell dass Kommunikation ein wichtiger Punkt wird und wirklich zusammen gearbeitet werden muss. Ob Pandemie als Videospiel funktionieren würde frage ich mich. Absprache via Headset ist natürlich möglich, aber ob man mit wildfremden spielen könnte?

Brettspiele sind schon eine interessant Gattung. Ein Bettspiel, sei es auch noch so simpel, findet mehr allgemeine Akzeptanz als ein budgetfressendes Videospiel. Wieso ist das so? Ist der Spaßfaktor eines Brettspiels auch enorm, irgendwo dazwischen versteckt sich etwas Lehrreiches. Beispiel Pandemie, Kooperation und Kommunikation. Das kann auch unterbewusst passieren, gibt aber ein gutes Gefühl beim Spielen. Außerdem fallen einem beim Begriff „Brettspiel“ berühmte hochwertige Beispiele ein: Schach oder Scrabble.

Pandemie1

In Videospielen geht der Lehrreiche Hintergrund, sofern es einen gibt, unter. Es geht nur im Spaß. Und Spaß, ohne Mehrwert, hinterlässt immer so ein schmutziges Gefühl. Von lehrreichen Videospielen liest man auch nur selten. Denn, wenn überhaupt, versteckt sich der Sinn meist Hinter den Kulissen. Irgendwo zwischen den Bits. Es ist schade, viele Videospiele, die wirklich etwas zu sagen haben, gehen in der Masse unter.

 

Jungs! Wie geil ist das

Jungs! Wie geil ist das denn?! Das wußte ich ja gar nicht, dass ich auch Boardgame-Geeks seid. Und dann auch noch Pandemie! Das hatte ich im Nachgang zu NHK im letzten Jahr ganz vergessen zu rezensieren. Das war wirklich kuhl. Häufig mangelt es kooperativen Spiele an Spannung und Herausforderung. Das kann man von Pandemie aber wirklich nicht sagen. Superkuhl! Weiter so!

 

 Und ich will ja keine Eigenwerbung machen, aber, Drupal-Spam-Protection ohne Captcha: Sodom, by benthebear.

Hey Ben Kenobi, Nettes Modul.

Hey Ben Kenobi,

Nettes Modul. Sehr minimalistischer Code =)

Pandemie ist ein Klasse Spiel. Finds nur ein bisschen schade das man auch alleine Spielen kann und ein dominanter Spieler die anderen im Griff haben kann. Aber wenn man zusammen spielt und kooperativ ist wirds ne lustige Runde.